Meine Ziele

Wie ich als Bürgermeister sein möchte

JensPortrait_Rathaus

Als Bürgermeister bleibt man Bürger. Ich möchte im Falle meiner Wahl nicht von oben herab, sondern “mittendrin” agieren. Entscheidend ist für mich der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt. Denn Sie sind die Betroffenen einer Entscheidung, für die man ein offenes Ohr haben und Bereitschaft zum Gespräch zeigen sollte. Nur wer zuhört, kann verstehen.

Lampertheim verstehen und danach handeln – das ist mein Motto. Nur wer versteht, kann entscheiden und nur wer entscheidet, kann kraftvoll gestalten. Ich kenne Lampertheim seit meiner Geburt und fühle mich hier zu Hause. Ich bin ein Mensch von hier und möchte jemand für hier sein.

Ich will unserer Stadt etwas von dem zurückgeben, was sie mir gegeben hat und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern dazu beitragen, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Folgende formale Ziele verfolge ich dabei:

Finanzen und Verwaltung

  • Kampf für eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen durch das Land
  • Verwaltung weiterhin effizient und serviceorientiert führen
  • Interkommunale Zusammenarbeit vertiefen (z.B. gemeinsame Gewerbeflächenvermarktung, Kooperation der Kämmereien)
  • Etablierung von Bürgerkrediten, bei denen Bürger der Stadt mit einem verzinsten Darlehen helfen, Aufgaben zu finanzieren
  • Unkonventionell denken lernen: “Das haben wir noch nie gemacht “oder “das habe ich noch nie gehört” gibt es nicht mehr
  • Zielsetzung: Ausgeglichener Haushalt bis 2020
  • Die finanziellen Spielräume sind eng, wenn auch nicht bei NULL, aber es müssen Prioritäten gesetzt werden
  • Die Krise der Kommunalfinanzen mit stetig sinkenden Mitteln durch Land und Bund ist nicht vorbei
  • Eine Chronologie:
  • 2010: Der Kreis Bergstraße erhebt maximale Kreis- und Schulumlage
  • 2011: Panik beim Land → verfassungswidriger400 Millionen Entzug bei den Kommunen
  • 2012: Schutzschirm für finanziell klamme Kommunen in Hessen unter denen Lampertheim jedoch aufgrund solider Haushaltsführung nicht ist.

Mit Geld kann jeder Lampertheim gestalten, man muss aber die Finanzen und die Zusammenhänge verstehen. Das ist die Grundlage, damit Lampertheim die Krise übersteht und ich habe den Anspruch Lampertheim wie bisher auch gemeinsam mit der Verwaltung durch diese Krise zu führen.

Verkehr

  • Vision: Verlegung der B44 aus der Stadtmitte heraus
  • Vision: Umgehung B 47 Rosengarten endlich fertigstellen
  • S-Bahn-Anschluss nach Mannheim von städtischer Seite aus bestmöglich unterstützen
  • Entlastung der Wormser Straße durch LKW-Fahrverbot und 30er-Zone von 22-6 Uhr
  • Projekte, die auf Dauer ausgelegt sind, kompetent und im Sinne der BürgerInnen begleiten

Stadtentwicklung

  • Lampertheim muss ein Neubaugebiet bekommen. Dies soll im Gleisdreieck entstehen. Ebenso bestehen für die Stadtteile noch Möglichkeiten zur Ausweisung neuer Wohngebiete.
  • Aber auch die Nachverdichtung in der Innenstadt muss vorangetrieben werden
  • Willkommenskultur in Lampertheim einrichten
  • Neugeborene, Neubürger, Menschen mit Migrationshintergrund müssen sich durch aktive Anstrengungen der Kommune und der Gesellschaft willkommen fühlen. Nur wer sich vollkommen zu Hause fühlt, wird Lampertheim auf Dauer als zufriedener Bürger erhalten bleiben.
  • Das Stichwort lautet: demographischer Wandel. Wir werden weniger, älter, bunter. Das ist eine Chance und kein Risiko.
  • Ein Vorbild hierbei ist Lernmobil e.V. in Viernheim, die aktiv Migrantinnen und Migranten z.B. bei behördengängen unterstützen

Errungenschaften erhalten

  • Die Biedensand Bäder weiter erhalten und wenn nötig sanieren
  • Sonderstellung der VHS in Lampertheim beibehalten
  • Vereinsförderung erhalten
  • Eigenständigkeit von Feuerwehr, THW DRLG, DRK durch Unterstützung erhalten

Lampertheim verstehen, heißt für mich allem Genannten entgegenzutreten und zu verhindern, dass man das, was wir in den letzten Jahren aufgebaut haben, zerstört wird.

Energiewende

  •   dezentrale Projekte vor Ort sorgen für kommunale Wertschöpfung
  •  Energieeffiziente Bauweise bei städtischen Liegenschaften
  • -Solarenergie, Windkraft und Biogas in Lampertheim unter Bürgermitwirkung  ermöglichen
  • Auch das Stadtbild muss der Idee der Energieffizienz Rechnung tragen: Hier ist als Beispiel LED in Rheinlüssen III + IV zu nennen
  • dezentrale Projekte vor Ort sorgen für kommunale Wertschöpfung
  • Energieeffiziente Bauweise bei städtischen Liegenschaften
  • Solarenergie, Windkraft und Biogas in Lampertheim unter Bürgermitwirkung  ermöglichen

Wirtschaft

  • Ich will ständig erreichbarer Ansprechpartner für Bestands- und ansiedlungsinteressierte Unternehmen sein
  • WuVV und Stadtmarketing bei Initativen wie Kernöffnungszeiten unterstützen
  • Events wie die “Sommernacht in LA” weiter durchführen und mit neuen Ideen ergänzen
  • Parkraumkonzept erstellen
  • Kaufkraft durch das Nachverdichtungsprojekt Emilienstraße in Innenstadtnähe schaffen
  • Doppelstrukturen durch Vernetzung der Wirtschaftsförderung des Kreises Bersgtraße mit dem Stadtmarketing vermeiden
  • Die Stadtverwaltung hat sich enorme Kompetenzen im Bereich Wirtschaftsförderung aufgebaut
  • Beispiel sind die Ansiedelungen aus Mannheim, Tyczka, KHG und Metals GmbH: Drei Unternehmen, die sich für Lampertheim entschieden haben
  • Schlank aufgestellt mit SEL und Wirtschaftsförderung der Stadt
  • Diese schlanke Struktur soll beibehalten werden

Jugend, Bildung, Vereine und Freizeit

  • Erhalt und Sanierung des Bolz- und Spielplatzes Ringstraße
  • Schaffung eines Bolzplatzes in Neuschloß
  • Vereine fördern-finanziell und ideell
  • Ehrenamt weiterhin unterstützen und anerkennen
  • Städtepartnerschaften beibehalten
  • Ausbaggerung des Altrheins als langfristiges Ziel verfolgen
  • Arbeit der Jugendpflege bestmöglich erhalten und unterstützen
  • Schulangebot in der Kernstadt und den Stadtteilen erhalten
  • Betreuungsangebot weiter ausbauen und qualitativ optimieren

Senioren

  • Seniorenbegegnungsstätte weiter als Herz der Seniorenarbeit erhalten
  • Barrierefreie Straßenüberquerungen schaffen
  • Dialog mit dem Seniorenbeirat weiterführen
  • passende kulturelle Veranstaltungen  durchführen
  • Barrierefreies und betreutes Wohnen in den Stadtteilen und der Kernstadt ermöglichen

Bürgerbeteiligung

  • Neues Projekt ist der „offene Haushalt“; Medium Internet stärker einbinden
  • Digitale Bürgerbeteiligung stärken (z.B. Mängelmelder ausbauen)
  • Neue Akteure für die Bürgerkommune gewinnen und aktiv in den Prozess integrieren
  • Agenda 21-Prozess weiter begleiten
  • Man muss ein Angebot liefern, die Bürger zur Mitarbeit einladen und sie ihnen gleichzeitig nicht aufzwingen

Lampertheim verstehen heißt die Menschen bei dem Prozess Bürgerbeteiligung mitzunehmen, ihnen aber nichts aufzuzwingen. Diesen Weg habe ich als Erster Stadtrat begonnen und will ihn als Bürgermeister weitergehen.

Stadtteile

  • Hofheim: Baugebiet In den Rheinlüssen abschließen, energetische Sanierung Sporthalle Hofheim, Weiterentwicklung des Bürgerhauses
  • Hüttenfeld: Neue Wohnbebauung auf dem jetzigen Gelände der Firma Rhein, Verkehrsentlastung Lampertheimer Straße, Windkraft im Energiepark bei positivem Ausgang der Messungen und Gutachten verwirklichen
  • Neuschloß: Sanierung zum guten Abschluss bringen, Schloßfest weiter durchführen, Bolzplatz verwirklichen, Kanalgeruch bekämpfen
  • Rosengarten: Priorität hat die Fertigstellung der Umgehungsstraße, Kerwe fortführen