Fragen an die Kandidaten

Fragen an die Kandidaten

Hier finden Sie in der Übersicht die Antworten auf die Fragen, die mir Bürgerinnen und Bürger über die Lampertheimer Zeitung haben zukommen lassen.

Die zukünftige Attraktivität Hofheims:

Wir sind zur Zeit erst bei der Erschließung des zweiten Bauabschnittes von Rheinlüssen III+IV. Es stehen noch zwei weitere Bauabschnitte aus. Damit können in Hofheim noch ca. 50 weitere Baugrundstücke erschlossen werden. Danach kann man das Baugebiet Im langen Gräbel mit weiteren ca. 30 Grundstücken in Angriff nehmen. Somit sichern wir auch die Zukunft von Hofheim. Der Zuzug von jungen Familien ist der Garant für die Erhaltung der Kindergärten und der Schulen in Hofheim. Die Hofheimer Vereine bekommen Nachwuchs, um ihrer hervorragende Jugendarbeit vorsetzen zu können. Hofheim bleibt modern und attraktiv. Das zeigt auch die aktuelle Nachfrage nach Bauplätzen in Hofheim, die jede Erwartung übertroffen hat. Für mich hat ein Punkt der Hofheimer Stadtentwicklung Priorität. Wohnen auch im hohen Alter in Hofheim möglich zu machen. Die Zuzügler von Heute sind die Hofheimer von Morgen, die ein Stück Heimat gefunden haben, dass auch im Alter erhalten werden soll.

Zur Frage nach der kommunale Finanzsituation:

Mit der Haushaltsgenehmigung 2013 wurde von der Kommunalaufsicht der Stadt Lampertheim die Auflage gemacht, die Grund- und Gewerbesteuerhebesätze zum 1. Januar 2014 auf den Landesdurchschnitt anzuheben. Wie bei allen hessischen Kommunen werden wir auch in Lampertheim das nicht verhindern können. Leider kann ich eine so komplexe Frage mit den wenigen mir zur Verfügung stehenden Zeilen nicht abschließend beantworten. Daher nur ein Beispiel: Wir werden in Zukunft die interkommunale Zusammenarbeit über das bisher bekannte Maß hinaus ausbauen müssen. Für den Bürger ist es unerheblich, ob sein Steuerbescheid in Viernheim erlassen oder die Buchhaltung der Stadt Lampertheim in Bürstadt durchgeführt wird. Mit Viernheim und Bürstadt praktizieren wir schon heute eine hervorragende Zusammenarbeit, um genau dies gemeinsam umsetzen zu können. Dabei verfolgen wir das Ziel, bei allen beteiligten Städten Ausgaben einzusparen, um damit weitere Steuererhöhungen vermeiden zu können. Wir müssen weiterhin eine ausreichende Finanzmittelausstattung der Kommunen bei dem Land Hessen einfordern. Die Feststellung der Verfassungswidrigkeit des Kommunalen Finanzausgleichs allein hilft uns nicht weiter. Jetzt müssen im Landtagswahlkampf auch von den Kommunalen Spitzenverbänden Forderungen an die Landtagsparteien im Sinne der Kommunen gestellt werden

Zur Frage nach erhöhten Nitratwerten:

Die Nitratbelastung in Lampertheim ist sehr unterschiedlich. An manchen Messstellen ist eine Belastung in dieser Größenordnung leider ermittelt worden. Bei 75 Prozent der im Jahr 2012 genommenen Proben wurde jedoch der Wert von 25 Milligramm/Liter unterschritten. Die Erhöhung des Nitrats in unserem Grundwasser ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. Das Ausbringen von Dünger in der Landwirtschaft ist dabei nur einer dieser Faktoren. Die Entscheidung pro oder contra Biogasanlage nur von dieser Frage abhängig zu machen, wäre zu einseitig. Die Standortwahl, die Umweltverträglichkeit, die verkehrliche Erschließung und das Einbringungssubstrat sind ebenfalls zu beachten. Wenn darauf einvernehmlich Antworten gegeben wurden, dann kann man auch einer Biogasanlage zustimmen. Die teilweise erhöhten Nitratwerte bleiben, egal, ob in Lampertheim eine Biogasanlage gebaut wird oder nicht.

 

 

 

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